Stell dir vor, du hast zwei Jobangebote auf dem Tisch. Beide bieten ein gutes Gehalt, interessante Aufgaben und Entwicklungsmöglichkeiten. Doch eines der Unternehmen hat eine mitreißende Unternehmenskultur, begeistert mit echten Werten und zeigt, dass es seine Mitarbeitenden wirklich schätzt. Für welches würdest du dich entscheiden? Genau hier kommt eine starke Arbeitgebermarke ins Spiel!
Eine starke Arbeitgebermarke ist längst kein „Nice-to-have“ mehr, sondern ein entscheidender Faktor im Wettbewerb um Fachkräfte. Aber was macht eine Arbeitgebermarke erfolgreich? Schauen wir uns einige Beispiel aus der Praxis an, die zeigen wie man Employer Branding richtig gut umsetzen kann.
dm: Unternehmenskultur als Fundament
DM zählt regelmäßig zu den beliebtesten Arbeitgebern. Warum? Weil die Unternehmenswerte hier nicht nur auf der Webseite stehen, sondern auch im Alltag gelebt werden. Mitarbeitende genießen flache Hierarchien, Weiterbildungsmöglichkeiten und Gestaltungsspielräume. Das sorgt für eine hohe Identifikation mit dem Unternehmen.
Was wir lernen können: Eine authentische Unternehmenskultur zieht Talente an und bindet bestehende Mitarbeitende.
Adobe: Authentische Einblicke durch Mitarbeitende
Adobe nutzt die sozialen Medien, um authentische Einblicke in den Arbeitsalltag zu gewähren. Mitarbeitende teilen ihre persönlichen Geschichten und Erfahrungen sowohl beruflich als auch privat. Durch die Verwendung des Hashtags #AdobeLife können Interessierte einen umfassenden Einblick in die Unternehmenskultur und die vielfältigen Aktivitäten der Mitarbeitenden erhalten
Was wir lernen können: Arbeitgebermarken funktionieren am besten, wenn echte Mitarbeitende als Botschafter auftreten.
Patagonia: Haltung zeigen und Mitarbeitende begeistern
Der Outdoor-Hersteller Patagonia lebt seine Werte konsequent. Mitarbeitende dürfen während der Arbeitszeit an Umweltprojekten arbeiten, was die Identifikation mit dem Unternehmen enorm stärkt. Diese konsequente Haltung zahlt sich aus: Patagonia gilt als einer der nachhaltigsten Arbeitgeber weltweit und zieht Menschen an, die die gleichen Werte teilen.
Was wir lernen können: Klare Werte und eine authentische Unternehmenshaltung sind ein entscheidender Faktor für eine starke Arbeitgebermarke.
Google: Kreativität und Freiraum als Anziehungspunkt
Google ist für seine innovativen Arbeitskonzepte bekannt. Flexible Arbeitszeiten, kreative Freiräume und kostenlose Fortbildungen machen das Unternehmen zu einem Magneten für Talente. Zudem werden Mitarbeitende ermutigt, eigene Projekte zu verfolgen und Ideen einzubringen – ein Erfolgsrezept, das sich auszahlt.
Was wir lernen können: Wer seinen Mitarbeitenden Freiraum gibt, zieht kluge Köpfe an.
Familienunternehmen: erfolgreiche Arbeitgebermarke durch Nähe und Wertschätzung
Nicht nur große Konzerne, sondern auch viele Mittelständler haben eine starke Arbeitgebermarke. Sie setzen auf eine familiäre Atmosphäre, kurze Entscheidungswege und echte Wertschätzung. Mitarbeitende haben oft das Gefühl, ein wichtiger Teil des Unternehmens zu sein, was sich positiv auf Motivation und Bindung auswirkt.
Was wir lernen können: Eine starke Arbeitgebermarke muss nicht teuer sein – manchmal reicht einfach echtes Interesse an den Mitarbeitenden.
Eine erfolgreiche Arbeitgebermarke ist kein Zufall
Ob Werte, Social Media oder Unternehmenskultur – erfolgreiche Arbeitgebermarken sind authentisch, konsistent und sprechen gezielt die Menschen an, die zum Unternehmen passen. Wer sich als Arbeitgeber klar positioniert, hat im Wettbewerb um Talente einen entscheidenden Vorteil. Unternehmen, die nicht nur Arbeitsplätze, sondern echte Perspektiven bieten, werden langfristig erfolgreicher sein.