Warum dein Schulungsportal (endlich) spannend werden muss

Warum dein Schulungsportal (endlich) spannend werden muss

Zäh, uninspiriert, todeslangweilig – so sieht die traurige Realität vieler digitaler Schulungen aus. Und das in einer Welt, in der wir Serien an einem Wochenende durchsuchten, dabei emotional in Schutt und Asche liegen und am Montag trotzdem noch weiterschauen wollen. Aber beim Thema Weiterbildung? Da drückt man auf „Nächste Folge“ eher selten freiwillig.

Die gute Nachricht: Lernen kann wie Netflix sein. Die noch bessere: Es gibt sogar ein Konzept dafür – Learning Experience Design. Klingt sperrig, ist aber eigentlich ganz einfach: Mach’s spannend oder lass es bleiben.

Learning Experience Design – was soll der Zirkus?

Learning Experience Design (oder kurz: LXD) ist nichts anderes als die ehrliche Antwort auf die Frage: Wie kriegt man Menschen dazu, freiwillig was zu lernen, ohne sie zu langweilen? Statt bleierner Frontalbeschallung geht’s hier um Storytelling, Dramaturgie, Aha-Momente und kleine Belohnungshäppchen.

Klassische Schulung: „Hier sind 47 Folien. Viel Spaß beim Wachbleiben.“
Learning Experience Design: „Klick dich durch, erlebe was, finde selbst raus, was Sache ist – und hab dabei bitte auch noch Spaß.“

Warum brauchen wir das?

Weil 2025 niemand mehr Bock auf PDFs zum Durchklicken hat. Wir leben in einer Zeit, in der du mit drei Klicks alles lernen kannst – nur halt nicht in deinem firmeneigenen Schulungsportal. Da gibt’s immer noch PowerPoint-Rezitationen, die schlimmer sind als jede Zahnarztwartezimmer-Playlist.

Learning Experience Design macht genau da Schluss. Es denkt vom Kopf her, also vom Lernenden aus: Was motiviert mich? Was bleibt hängen? Und vor allem: Wie schaffe ich es, nach Modul 1 nicht schon wieder Netflix zu öffnen, weil Staffel 4 gerade spannender ist als dein E-Learning?

Was macht gutes Learning Experience Design aus?

Ganz sicher keine Folienwüste. Ein gutes LXD ist wie eine richtig gute Serie: Es zieht dich rein, du willst wissen, wie’s weitergeht, du bleibst dran. Und ja – dein Gehirn macht mit, weil es Geschichten, Bilder und kleine Erfolge liebt.

Also her mit interaktiven Videos, realistischen Szenarien, ein paar Mini-Challenges zwischendurch. Kein Mensch will 30 Minuten lang im Standbild PowerPoint-Vorträge ertragen. Das Einzige, was da hängenbleibt, ist der Gedanke: „Warum tue ich mir das an?“

Learning Experience Design ist mehr als nettes Beiwerk

Manche Firmen behandeln Weiterbildung immer noch wie die lästige Steuererklärung: Muss man halt machen. Mit LXD wird daraus ein Werkzeug, das wirklich was bringt – weil Mitarbeitende freiwillig dranbleiben, sich austauschen und das Gelernte nicht nur abspeichern, sondern auch anwenden.

Und ja: Wer clever ist, packt das gleich ins Employer Branding. Eine Firma, bei der Weiterbildung spannend ist, wirkt modern, nahbar und einfach… besser. Vor allem bei Leuten, die nicht mehr einsehen, ihre Zeit mit drögem Standard-Content zu verschwenden.

Lernen wie Netflix – oder gar nicht

Learning Experience Design ist keine fancy Worthülse für schicke Präsentationen. Es ist der Upgrade-Button für alle, die verstanden haben: Weiterbildung muss Bock machen. Wer heute noch denkt, ein paar PDFs im Intranet reichen aus, darf sich nicht wundern, wenn die Belegschaft lieber auf dem Handy scrollt.

Also: Wenn du willst, dass dein Team wirklich lernt – mach’s spannend. Mach’s interaktiv. Mach’s so, dass man danach sagt: „Wann kommt die nächste Staffel?“

Alles andere kannst du dir sparen. Oder halt weiter 47 Folien verschicken. Viel Spaß dabei.

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