Effektive Weiterbildung durch Blended Learning – Kombination aus E-Learning und Präsenzschulungen für Unternehmen

Macht’s der Mix? – Weiterbildung durch Blended Learning

“Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Hört man damit auf, treibt man zurück.” – Dieses Zitat von Laozi ist heute aktueller denn je. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, ihre Mitarbeitenden weiterzubilden. Doch wie sollte es idealerweise stattfinden? Digital, flexibel und von überall aus? Oder doch lieber klassisch in Präsenz, mit direktem Austausch und praktischen Übungen? Unternehmen stehen heute vor einer wichtigen Frage: Setzen wir auf E-Learning oder Präsenzschulungen? Die Antwort ist nicht einfach, denn beide Formate haben ihre Vor- und Nachteile. Bietet Blended Learning die Lösung?

E-Learning: Lernen mit Klicks und Komfort

E-Learning hat in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Immer mehr Unternehmen setzen auf digitale Schulungsformate, die maximale Flexibilität bieten. Die Vorteile liegen auf der Hand:

Orts- und zeitunabhängig: Mitarbeitende können jederzeit und überall lernen – sei es morgens im Büro, während der Zugfahrt oder abends auf dem Sofa. Dies erleichtert insbesondere internationalen Teams die Weiterbildung.

Kosteneffizient: Reisekosten, Hotelübernachtungen und Mietgebühren für Schulungsräume entfallen. Auch die Bereitstellung von digitalen Lernmaterialien ist meist günstiger als gedruckte Schulungsunterlagen.

Individuelles Lerntempo: Jede:r Lernende kann die Inhalte in eigenem Tempo durcharbeiten. Während einige schneller durch die Module klicken, wiederholen andere bestimmte Abschnitte mehrfach – ganz nach individuellem Bedarf.

Multimedial und interaktiv: Videos, Animationen, Gamification-Elemente und interaktive Tests sorgen für Abwechslung und erhöhen den Lernerfolg.

Doch E-Learning ist nicht für jede:n ideal. Die größten Herausforderungen:

Fehlender direkter Austausch: Ohne persönlichen Kontakt fehlen spontane Diskussionen, Rückfragen an Trainer:innen oder Interaktion mit anderen Lernenden.

Technische Hürden: Nicht jede:r hat Zugriff auf eine stabile Internetverbindung oder ist mit digitalen Lernplattformen vertraut. Technische Probleme können den Lernfluss stören.

Selbstdisziplin erforderlich: Ohne feste Termine oder persönliche Anleitung fällt es manchen schwer, sich zum Lernen zu motivieren.

Präsenzschulungen: Der Klassiker mit persönlichem Touch

Präsenzschulungen sind seit jeher ein bewährtes Mittel zur Wissensvermittlung. Besonders in bestimmten Bereichen sind sie nach wie vor unverzichtbar. Ihre Stärken:

Unmittelbares Feedback: Fragen können direkt gestellt und beantwortet werden. Diskussionen und praktische Beispiele fördern das Verständnis und den Austausch.

Praktische Übungen: In vielen Berufen ist “Learning by Doing” essenziell. Handwerkliche oder interaktive Schulungen profitieren enorm von praxisnahen Übungen.

Gemeinschaftsgefühl: Lernen in Gruppen kann motivieren und den Teamgeist stärken. Gerade in interaktiven Workshops entstehen oft wertvolle Netzwerke.

Doch auch Präsenztrainings haben ihre Nachteile:

Hohe Kosten: Die Organisation von Präsenzveranstaltungen ist teuer. Reisekosten, Verpflegung und Raummieten summieren sich schnell.

Wenig Flexibilität: Feste Zeiten und Orte machen es schwierig, alle Mitarbeitenden unter einen Hut zu bekommen. Dies kann vor allem in großen oder international agierenden Unternehmen problematisch sein.

Einheitsgeschwindigkeit: In einem Kurs müssen alle Lernenden dasselbe Tempo einhalten, obwohl die individuellen Bedürfnisse stark variieren.

Blended Learning: Das Beste aus beiden Welten

Viele Unternehmen setzen mittlerweile auf eine Kombination aus E-Learning und Präsenzschulungen – das sogenannte Blended Learning. Dieses Modell verbindet die Vorteile beider Ansätze:

Digitale Theorievermittlung: Grundlagen, Theoriewissen und einleitende Module werden online bereitgestellt, sodass sich die Lernenden individuell vorbereiten können.

Präsenz für praktische Übungen: Wichtige Diskussionen, interaktive Workshops oder handwerkliche Übungen finden weiterhin in Präsenz statt.

Flexibles und nachhaltiges Lernen: Durch die Kombination beider Methoden lassen sich Effizienz und Praxisbezug ideal verbinden.

Fazit: Welches Modell passt zu deinem Unternehmen?

Die Entscheidung zwischen E-Learning und Präsenzschulungen hängt von vielen Faktoren ab: Lerninhalte, Zielgruppe, Budget und Unternehmenskultur. Während rein digitale Schulungen in vielen Bereichen ausreichen, sind Präsenzveranstaltungen in anderen Fällen unverzichtbar.

Letztlich gibt es keine Universallösung – aber eine kluge Kombination aus beiden Methoden macht Weiterbildung nicht nur effektiver, sondern auch nachhaltiger.

 

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